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Inhalte für Erwachsene sind sichtbar.
Politische Psychoanalyse
Jahrbuch für klinische und interdisziplinäre Psychoanalyse Bd. 2
2024
DE
In diesem Band findet das gesellschaftskritische und kulturtheoretische Potenzial der Psychoanalyse und ihrer Nachbarwissenschaften (z. B. der Soziologie und der Geschichtswissenschaften) Anwendung auf aktuelle, politische Konfliktarenen (Gender, Postkolonialismus, Intersektionalität), Krisen (Pandemie, Kriege) und zeitgenössische Phänomene (Populismus, Verschwörungstheorien). Dabei soll ein historischer Bogen gespannt werden, der die Entwicklung der politischen Psychoanalyse aus ihren Anf...
Macht und Ohnmacht der Utopien: Essays zur Geschichte Russlands im 20. und 21. Jahrhundert
Essays zur Geschichte Russlands im 20. und 21. Jahrhundert
2022
DE
Im Oktober 1917 errichteten die Bolschewiki in Russland das erste totalitäre Regime der Moderne, den ersten Staat, der die von Marx und Engels bereits im „Manifest der Kommunistischen Partei“ entwickelte Utopie zu verwirklichen suchte. Diese Utopie stellte auch die wichtigste legitimatorische Grundlage des von den Bolschewiki errichteten Systems dar. Denn auf eine demokratische Legitimation hatten sie verzichtet, als sie am 19. Januar 1918 die russische Konstituante mit ihrer nichtbolschew...
Das deutsche und das russische Sonderbewusstsein
Parallelgeschichtliche Studien zur Geschichtsphilosophie Oswald Spenglers und Nikolaj Berdjaevs
2016
DE
Oswald Spengler und Nikolaj Berdjaev gehören zu jenen Autoren des 20. Jahrhunderts, deren Geschichtsdeutungen stark von den Kriegen und Krisen ihrer Gegenwart geprägt waren. Ihre Geschichtsphilosophie wollte eine Fundamentalkritik am westlichen Entwicklungsmodell sein und stellte die Gewissheiten einer fortschrittsoptimistischen Auffassung von Geschichte radikal in Frage. Susanne Pocai legt mit diesem Buch die erste zusammenhängende Studie zum zivilisationskritischen Werk Nikolaj Berdjaevs...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Jahrgang 25,1 - Der Paradigmenwechsel in West und Ost nach dem Zivilisationsbruch von 1914-1945
- eBook 25.1 -
- Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
2021
DE
Die Konstruktion, die [Marx] wählt, besteht letztlich darin, dass er Hegels Staatslehre zur Ideologie erklärt und seinen eigenen Theorien dem dann übriggebliebenen Hegelschen Abschnitt über die bürgerliche Gesellschaft zugrunde legt. Natürlich konnte er beim besten Willen nicht leugnen, dass es Staaten wie z.B. das Königreich Preußen faktisch gab, sie also mehr als ideologische Erfindungen waren. Was er in Frage stellte, war nicht die faktische Existenz dieses Staates, sondern deren Berech...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Jahrgang 24,2 - Zum 70. Todestag des russischen Philosophen Simon L. Frank
- eBook 24.2 -
- Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
2020
DE
"Was heißt das eigentlich: „rechts“ und „links“? Welcher dieser beiden Richtungen soll man sich zurechnen, mit welcher sympathisieren? Noch vor nicht allzu langer Zeit konnte jeder politisch informierte Mensch die erste Frage klar und eindeutig beantworten. Vor 1917 bereitete uns Russen auch die zweite Frage keine große Schwierigkeit, noch weniger vor 1905. „Rechts“ – das war Reaktion, Knechtung des Volkes, …, Unterdrückung der Gedanken- und Redefreiheit, Willkürherrschaft. „Links“ – das w...
„Das große Muster seltner Frauen“
Die russischen Kaiserinnen des 18. Jahrhunderts im Spiegel zeitgenössischer Publikationen im Alten Reich
2019
DE
Während in Westeuropa weibliche Herrscherinnen stets eine Ausnahmeerscheinung geblieben sind, führten im 18. Jahrhundert vier russische Kaiserinnen die Reformen Peters des Großen fort. Eva Daniela Seibel legt mit diesem Buch die erste zusammenhängende Studie vor, die den zeitgenössischen Meinungsspiegel im Alten Reich zur russischen Frauenherrschaft im 18. Jahrhundert untersucht. Vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Diskurse zu Herrschaft, dem Russischen Reich und den Geschlechterkonze...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte. 18. Jahrgang, Heft 1
Der lange Abschied vom totalitären Erbe. 2. Auflage.
2014
DE
Seit 1997 ist das FORUM fester Bestandteil der Zeitschriftenlandschaft der Osteuropaforschung. Neben Fakten der Zeitgeschichte bietet es tiefe Einblicke in die Ideengeschichte, spiegelt aktuelle Diskussionen wider und liefert Rezensionen zu Werken der mittel- und osteuropäischen Zeitgeschichte. Gerade in den Rubriken Ideengeschichte und Zeitgeschichte bietet es mehr als "nur" Geschichte - fächerübergreifend kommen u.a. Politologen, Literatur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler sowie P...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte. 18. Jahrgang, Heft 2
Simon Frank als philosophischer Vermittler zwischen Ost und West
- eBook 18.2 -
- Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
2014
DE
Since 1997, FORUM is an integral part of the journal landscape of European Studies. In addition to facts of contemporary history, it offers deep insights into the history of ideas, reflects current discussions, and provides reviews of books on Central and Eastern European history. Especially on the history of ideas and contemporary history it offers more than ›just‹ history-e.g. interdisciplinary discussions by political scientists, literary, legal, and economic scholars and philosophers. ...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Jahrgang 23,1
- eBook 23.1 -
- Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
2019
DE
Wie viele deutsche Künstler und Intellektuelle verstand Thomas Mann den Ersten Weltkrieg als Reaktion des Bismarck-Reiches auf eine internationale Verschwörung des umgebenden Europa unter der Führung Frankreichs. In einem monumentalen Werk, den Betrachtungen eines Unpolitischen, verteidigte er Deutschland und rechtfertigte zugleich die eigene Position als Schriftsteller. Er beschreibt – in zahlreichen Anläufen – die Gegensätzlichkeit der beiden Parteien. Das Deutsche Reich erscheint als Sc...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Jahrgang 24,1
- eBook 24.1 -
- Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
2020
DE
Die Weimarer Reichsverfassung verstand sich als konsequent demokratisch. Sie kannte keine Bindung des Souveräns an vorgegebene Prinzipien oder Werte. Sie wollte ein demokratisch-offenes System. Deshalb stand die Verfassung selbst unbegrenzt zur Disposition der Legislative. Was der Gesetzgeber mit 2/3 Mehrheit beschloss, galt, auch wenn es die Verfassung mehr oder weniger grundlegend ändern würde. Das galt auch für Entscheidungen mit 2/3 Mehrheit, die nicht die Absicht hatten, die Verfassun...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Jahrgang 23,2
- eBook 23.2 -
- Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
2019
DE
Die gegenwärtige junge Generation, die in den vergangenen Jahren nach dem Schicksalsjahr 1917 herangereift ist, … kann sich wahrscheinlich die Weltanschauung und den Glauben jener Menschen nur schwer vorstellen…, deren Seele in der sogenannten „Epoche der Selbstherrschaft“, d. h. vor 1905, geprägt wurde. … In jener Epoche war die überwiegende Mehrheit der Russen aus den Reihen der sogenannten „Intelligencija“ von einem einzigen Glauben beseelt, hatte einen einzigen „Lebenssinn“. Diesen Gla...
Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
Jahrgang 24,1
- eBook 24.1 -
- Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte
2020
DE
Die Weimarer Reichsverfassung verstand sich als konsequent demokratisch. Sie kannte keine Bindung des Souveräns an vorgegebene Prinzipien oder Werte. Sie wollte ein demokratisch-offenes System. Deshalb stand die Verfassung selbst unbegrenzt zur Disposition der Legislative. Was der Gesetzgeber mit 2/3 Mehrheit beschloss, galt, auch wenn es die Verfassung mehr oder weniger grundlegend ändern würde. Das galt auch für Entscheidungen mit 2/3 Mehrheit, die nicht die Absicht hatten, die Verfassun...










