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Paul Zechs Exilwerk
Zwischen postkolonialer Anerkennung und exotistischer Vereinnahmung indigener Voelker Lateinamerikas
2017
DE
Aus einem neuen Blickwinkel analysiert diese Untersuchung die Ebene, die sich hinter den Exotismen des (Exil-)Werks Paul Zechs verbirgt: Die vehemente Kritik der anhaltenden Vertreibung indigener Völker verbunden mit der Monierung der Umweltzerstörung des industrialisierten Menschen. Unter Heranziehung postkolonialer und ökokritischer Theorien, hybrider Modelle und Alteritätskonzepte interpretiert die Autorin veröffentlichte und unveröffentlichte Exiltexte Zechs. Dabei zeigt sie auf, wie s...
Anderen Lesern gefiel auch
2017
DE
Die Autorin befasst sich mit dem literaturkritischen Werk von Matthias Claudius im Rahmen des Rezensionswesens im 18. Jahrhundert. Claudius verfasste die meisten seiner Kritiken als Redakteur der Zeitung des «Wandsbecker Bothen» und nahm die Besprechungen größtenteils später in seine gesammelten Werke «Asmus omnia sua secum portans» auf. Die Untersuchung markiert die besondere Form der Poetisierung, die die Rezensionen im Werk von Claudius erfahren. Als kleine Kunstwerke stehen sie in den ...
2017
DE
Die Autoren erweitern mit diesem Buch die seit vielen Jahren geführte Debatte um die deutsch-jüdische Identität. In den letzten Jahren sind neue Forschungsansätze mit Nuancen und neuen Hypothesen entstanden. Die Publikation soll den seit vielen Jahren dauernden Diskurs zum Thema «Juden im deutschen Kulturraum» fortsetzen. Das Buch führt die Untersuchungen innerhalb dieser Publikationsreihe weiter und zeigt sowohl die Kontinuität als auch die Diskontinuität im deutsch-jüdischen Dialog auf.
Wiedergaenger, Pilger, Indianer
Polen-Metonymien im langen 19. Jahrhundert
2018
DE
Die Beiträge des Bandes nehmen Rhetoriken von Ganzheit und Zersplitterung in den Blick, mit denen das geteilte und staatenlos gewordene Polen im langen 19. Jahrhundert imaginiert wird. Die entscheidende Rolle kommt dabei der Figur der Metonymie zu, die in der Forschung immer noch im Schatten ihrer «Gegenspielerin», der Metapher, steht. Das vorliegende Buch lotet neue Ansätze und Perspektiven einer Forschungsrichtung aus, die man als «postkoloniale Identitätstropologie» bezeichnen könnte.
Identitaet und Wissen in ausgewaehlten Werken Elie Wiesels und William Styrons
(Wissens-)Grenzen des Selbst
2017
DE
Wie soll die Erinnerung an den Holocaust zukünftig gestaltet werden? Vor dem Hintergrund dieser Frage untersucht die Autorin Wissen und Identität in den Werken Wiesels und Styrons. Sie entwirft ein Analysemodell, das verschiedene Formen des Wissens sowie Ebenen und Methoden der Wissenstransformation in literarischen Schriften mit den Identitätstheorien George Herbert Meads und Stuart Halls verbindet. Dadurch wird sichtbar, welche Wissensarten sich in den Texten identifizieren lassen und we...
Philologia sanat
Studien fuer Hans-Albrecht Koch zum 70. Geburtstag
2016
DE
Medizin und Literatur stehen in einem so wechselvollen wie spannenden Dialog, der in zahlreichen Studien des dem Philologen und Bibliothekar Hans-Albrecht Koch gewidmeten Bandes beleuchtet wird – von der altgriechischen Komödie über das Volksbuch von Till Eulenspiegel zur Volksmedizin und Erfahrungsseelenkunde der Aufklärung und weiter über Klassik und Romantik bis hin zu Autoren und Diskursen des 20./21. Jahrhunderts. Andere Essays umspielen den roten Faden mit Seitenblicken auf Fellinis ...
Der Umgang mit Geschichte im historischen Roman der Gegenwart
Am Beispiel von Uwe Timms «Halbschatten», Daniel Kehlmanns «Vermessung der Welt» und Christian Krachts «Imperium»
- von
- Max Doll
- eBook 21 -
- Moderne und Gegenwart
2017
DE
Ausgehend vom anhaltenden Vorwurf, der historische Roman betreibe Geschichtsklitterei, kann dieses Buch zeigen, dass das Genre in der Gegenwart sogar in seinen postmodernen Ausprägungen produktiv mit Geschichte verfährt. Zu diesem Zweck interpretiert der Autor nicht nur drei ausgewählte Werke, sondern erschließt sie im genauen Abgleich mit ihren Quellen und erörtert, dass historische Romane Geschichte nicht nur zu Unterhaltungszwecken nutzen. Vielmehr erfolgt eine sinnstiftende Auseinander...
Arbeitsbuch John von Dueffel
Stimmen geben – Stimmen erzaehlen
- von
- Kai Bremer
- eBook 6 -
- Literarisches Leben heute
2017
DE
Dieses Arbeitsbuch gibt eine grundlegende Übersicht über John von Düffels literarische Arbeiten in poetologischer und werkgeschichtlicher Hinsicht und erschließt neue Themenfelder in seinem Werk. Essays von künstlerischen und intellektuellen Wegbegleitern, Kollegen und Freunden runden die wissenschaftlichen Aufsätze ab, um so den erfolgreichen Roman- Dramen- und Hörspielautor sowie Dramaturg möglichst facettenreich zu konturieren.
2017
DE
Das Buch ist ein Wegweiser durch die österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Autor nutzt als stoffordnendes Prinzip seine Theorie des österreichischen Kultur-Codes, um sinnstiftende Zusammenhänge zu bilden, die das Zusammenwachsen einer Literatur zeigen, welche aus vielen Kulturtraditionen besteht. Die multinationale Herkunft verleiht dieser Literatur eine Verwandlungsfähigkeit, die ihr die Überbrückung der Katastrophen des 20. Jahrhunderts ermöglichte. Im Zentrum der U...
Kriegserklaerung an das alte Europa
Literarische, historiographische und autobiographische Sichtweisen auf den Ersten Weltkrieg
2017
DE
Das Buch untersucht anhand literarischer, historiographischer sowie autobiographischer Werke unterschiedliche interdisziplinäre Sichtweisen auf den Ersten Weltkrieg. Die Zäsur, die der Erste Weltkrieg in der europäischen Geschichte darstellt, veränderte das Leben der Menschen und setzte neue Maßstäbe in vielen Lebensbereichen. Die alten Monarchien wurden abgelöst und durch neue Staaten ersetzt. Durch die rasante Modernisierung und Technisierung veränderte sich die Form der Kriegsführung. D...
Boccaccios «De mulieribus claris»
Einfuehrung und Handbuch
2017
DE
Dieses Handbuch untersucht Boccaccios «De mulieribus claris» umfassend und kann so zeigen, dass sich das Werk über 106 besondere Frauen als «präfeministisch» erweist. Die unterstellte Misogynie Boccaccios ist einer Unkenntnis des lateinischen Originals oder eklektizistischem Umgang mit bloßen Fragmenten geschuldet. Umfassende Analysen von Übersetzungen und Forschungen erhellen jenen Irrtum: Boccaccio hatte, anders als Petrarca, ein bipolares Verständnis vom Menschen und setzte das Weltbild...
2017
DE
Die Autorin betrachtet literarische Texte zur «Wende» aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive. Dieser Literatur kommt für heutige Kinder und Jugendliche eine besondere Bedeutung zu, indem sie für diese und für nachfolgende Generationen Erinnerungen an den bedeutenden Ausschnitt jüngster Zeitgeschichte schaffen kann. Welche literarischen und historischen Lernchancen mit der Auseinandersetzung verbunden sind, legt die Autorin anhand der Ausführungen dar. Zudem entwickelt...











