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Familienzirkus
Die großen Romane und Erzählungen
2026
DE
In seiner Heimat Jugoslawien zunächst heftig bekämpft, wurde Danilo Kis bald als einer der größten Erzähler der europäischen Nachkriegsliteratur anerkannt. Mit seinem einzigartigen literarischen Werk schrieb er gegen das Vergessen und den Tod an. In seiner Trilogie "Frühe Leiden", "Garten, Asche", "Sanduhr", die er selbst auch "Familienzirkus" nannte, hat er dem in Auschwitz ermordeten Vater und der Kultur Mitteleuropas ein Denkmal gesetzt. Seine "Enzyklopädie der Toten", die jetzt endlich...
Erhältlich: 28. Sept. 2026
Homo Poeticus
Gespräche und Essays
- von
- Danilo Kis
2026
DE
Danilo Kis, ein serbokroatischer Autor von weltliterarischem Rang, hat seinen Weg in die Moderne stets durch theoretische Reflexionen begleitet. Die vorliegenden Essays und Gespräche dokumentieren ebenso seine Beziehung zu großen Autoren und seine Nähe zur formalistischen Schule wie auch die autobiographischen Wurzeln seines Schreibens. Der Band enthält außerdem seine bisher wenig bekannten Aufsätze über de Sade, Flaubert, Nabokov, Borges u. a.
Erhältlich: 28. Sept. 2026
- von
- Danilo Kis
- Übersetzt von
- Katharina Wolf-Grießhaber
2026
DE
Eine Dachkammer in einem heruntergekommenen Mietshaus, in der man von fern die Züge pfeifen hört, Schabenkolonien, die geschäftig im Strohlager rascheln, Zigarettenqualm und Ofenruß: standesgemäß hausen hier Orpheus, der Dichter, und Igor, der Sterngucker, zwei wunderliche Freunde, die mit allen Mitteln versuchen, den Sternen näher und dem Ernst des Lebens ein wenig ferner zu sein. Und von allen Fragen des Lebens, auf die sie dort oben eine Antwort suchen, ist natürlich die nach der Liebe ...
Erhältlich: 28. Sept. 2026
Psalm 44
Roman
- Übersetzt von
- Katharina Wolf-Grießhaber
2019
DE
Zum 30. Todestag am 15. Oktober 2019 erstmals übersetzt: Der zweite, wegweisende Roman von Danilo Kiš. Der erstmals ins Deutsche übersetzte Roman von Danilo Kiš aus dem Jahr 1962 erzählt von der Jüdin Maria, die 1944 mit ihrem sieben Wochen alten, im Lager geborenen Sohn aus Birkenau flieht. „Nie wieder hat Kiš das Thema der Judenverfolgung mit solcher Direktheit angegangen, gleichsam auf körperliche Art und in Nahaufnahme“, schreibt Ilma Rakusa in ihrem Nachwort. Die Geschichte der Flucht...



