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2014
DE
Letzte Tage in Beirut versetzt uns mitten ins Pulverfass des Nahen Ostens. Am 14. Februar 2005 wird Rafik Hariri, Ex-Premierminister und Milliardär, durch eine Autobombe imZentrum Beiruts getötet. Bei dem Attentat sterben 21 Menschen, darunter auch die Frau des deutschen Globus-Korrespondenten im Libanon, Klaus Steinbacher. Steinbacher ist erschüttert und zieht sich ins Gebirge zurück. Dort will er einen alten Freund und Informanten besuchen - der auch ein ehemaliger Kriegsherr aus dem Bür...
Neulich in Taliban
Über Doppelmoral, Doppeldeutigkeit und Doppelspiele in Afghanistan
2021
DE
Alfred Hackensberger rekonstruiert eher pragmatische weltpolitische Koalitionen zwischen Feinden, wenn es der Machtbewirtschaftung dient, vor allem am Beispiel von Verhandlungen der USA mit den Taliban nach deren Machtübernahme in Afghanistan.
Kämpfen. Töten. Arbeiten. Repeat.
Kinder als Erwachsene
2020
DE
"Und dann sind da noch die Kinder. Sie ragen aus dem Elend und Chaos heraus. Ihre Präsenz lässt die Zeit plötzlich stillstehen. Sie sind Symbole und Projektionsfläche von Unschuld und Reinheit. Die Kleinen öffnen auf magische Weise ein Gedankenfenster über Gut und Böse, Täter und Opfer, Leben und Tod. Dabei übernehmen sie nur die Rollen aus der Welt der Erwachsenen." Alfred Hackensberger, selbst Fotograf, kennt die Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen genau. Vor allem in Krisengebieten s...
Die letzte Reise in den Dschihad
Die Geschichte eines deutschen IS-Kämpfers
2016
DE
Alfred Hackensberger über Utopien, die den überirdischen Neustart des Systems in die unendliche Glückseligkeit suggerieren. Nachdem der Glaube an die Utopie nach den linksradikalen Bewegungen der 1960er- und 1970er-Jahre schon fast verloren war, schaffte es der IS in den letzten Jahren mit seinen simplen Weltbildern und einfachen Regeln tausende junge Menschen in Europa zu radikalisieren. Für ihre Utopie einer idealen Gesellschaft in Form eines muslimischen Gottesstaats gehen sie freiwilli...
Der Tod als Waffe
Flüchtlinge und ihre Träume
2015
DE
Alfred Hackensberger über die Frage, was Flüchtlinge dazu bringt, ihr ganzes Leben - oftmals mit Arbeit, Familie und Haus - zurückzulassen. Es sind Träume und Visionen von einem besseren Leben: Sie träumen vom Norden als Ort der unbeschränkten Möglichkeiten, der Disziplin verlangt, jedoch Stabilität und Wohlstand garantiert. Auswanderung als ein Akt der Revolte von Menschen, die die gleiche Freizügigkeit genießen wollen, wie Europäer es tun.
- Serien -
- Kursbuch
2017
DE
Tanger war einst eine legendäre Stadt für Intellektuelle, Künstler und Literaten. Mittlerweile habe sich die Stadt an Mittelmeer und Atlantik selbst entmystifiziert, so die Meinung der dort lebenden belesenen Bildungsbürger aus dem Westen. Aber ist das wirklich so? Oder hat sich die Stadt nicht vielmehr neu erfunden? Alfred Hackensberger über idiotische Diskussionen, glorreiche Zeiten und neuen Entwicklungen. `Vorbei sind die von Haschisch vernebelten Nächte aus 1001 Nacht mit marokkanisch...
Islam?
Irrweg einer Weltreligion
2013
DE
In seinem Artikel zum Kursbuch 176 beschreibt der in Marokko lebende Journalist den Wandel der islamischen Welt. Bei seiner ersten Erkundung in den Siebziger Jahren schien sie noch weltoffen und tolerant. Doch der Islam hat sich verändert. Was ist passiert? Welche Ereignisse haben zu diesem Wandel geführt?
Hidschra oder die Auswanderung in die Fremde
Zur Motivation muslimischer Flüchtlinge
2016
DE
Alfred Hackensberger dreht die Perspektiven von Eigenem und Fremdem um und beobachtet uns als die Fremden, die wir für Migranten und Flüchtlinge sind - und zeigt zugleich, wie ähnlich sich hier allzu viel Wissen über das Fremde angesammelt hat, das es fast unmöglich macht, einfach dafür zu plädieren, das Fremde zu schätzen. Diese sehr lehrreiche Perspektivenverschiebung dreht nicht einfach die Beweislast um, sondern zeigt, wie sehr sich das Fremde aus den unterschiedlichen Beobachtungspers...
Anderen Lesern gefiel auch
Welt mit Zukunft
Die ökosoziale Perspektive
2011
DE
Der Mensch ist ein Erfolgsmodell. Seit dem Abwandern der ersten Hominiden aus Afrika hat er sich als "Superorganismus" über den ganzen Globus ausgebreitet. Damit stößt er heute beinahe überall an seine Grenzen. Die Weltfinanzmarktkrise ist ein Beispiel dafür, was noch alles kommen kann. Die Autoren sehen einen fundamentalen Wandel voraus und plädieren daher für ein zukunftsfähiges Programm: eine erweiterte ökosoziale Marktwirtschaft und einen Global Marshall Plan - ökosozial statt marktrad...
Ich hasse Krisen
Denn Krisen geben Macht, die keiner braucht
- von
- Gunter Dueck
2012
DE
Der Wirtschaftsphilosoph Gunter Dueck hasst Krisen, weil sie nur jenen Managern in Unternehmen Macht verleihen, die davon profitieren und im unendlichen Regress wieder Krisen produzieren, um davon zu profitieren. Dueck entlarvt eine nervtötende Krisenromantik und plädiert dafür, der Krise wieder realistisch ins Gesicht zu sehen.
Kein Bier vor vier
Meine 100-tägige Kneipentour durch die Republik
2014
DE
Zugänglich
Der Klügere kippt nachDer eine geht auf den Pilgerpfad, der andere auf Kneipentour. Autor Bernd Imgrund hat es mehr mit Bier und Frikadellen als mit Wasser und Brot. »Und gute Geschichten lassen sich auf beiden Wegen sammeln«, sagte er sich, packte seine Tasche und machte sich auf zu einem 100-tägigen Sabbatical durch deutsche Kaschemmen.Die Milieus, in die er unterwegs eintaucht, werden in der Literatur selten ausgeleuchtet. Es sind die schrägen Welten der Eckensteher und Quartalst...
2017
DE
»Wir kommen nicht umhin, uns die Frage zu stellen, was es noch bedeuten kann, Deutsch zu sein. Und sei es nur zur Entlarvung und Bekämpfung unheilvoller Tendenzen und politischer Kräfte, die der Welt und Volk und Vaterland noch niemals Gutes gebracht haben.«











